Glossar
ADR↓ AISE↓ BAG↓ BAG-T-Nr.↓ CAS Nr.↓ Chemikalienrecht↓ Dichte↓ DIN↓ Flammpunkt↓
Gefährliche Güter↓ Gefahrenklasse↓ Giftgesetz, Giftklassen↓ Kemler-Nr.↓ MAK↓
Microfasern↓ Minatol↓ Mol↓ mmol/l↓ n.a.g.↓ N/cm2↓ Netzen↓ pH↓ pH-Wert↓ ppm↓ REACH↓ RID↓
R-Satz↓ SDR↓ SEPAWA↓ Sicherheitsdatenblatt (SDB)↓ Sinner↓ SKW↓ S-Satz↓ Tenside↓ Tox↓ Übergangsfrist↓ UN-Nr.↓ Vakuum↓ VOC↓ VOC-Abgabe↓ Wasserhärte↓ Wassersäule↓ WGK↓
ADR
Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par la route; Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse.
Link: Europäisches Übereinkommen (Schweizerische Bundesbehörden)
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AISE
Association Internationale de la Savonnerie et de la Détergence - Internationaler
Branchenverband in Brüssel
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BAG
Bundesamt für Gesundheit (Bern/Schweiz)
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BAG-T-Nr.
Mit der Einführung des neuen Chemikalienrechtes und dem Ablauf einer Übergangsfrist, verschwindet diese Nummer auf den Produkte-Etiketten.
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CAS Nr.
Chemical Abstract Service-Register-Number. Internationaler Code zur Identifizierung von chemischen Stoffen
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Chemikalienrecht
- Chemikalienverordnung (ChemV) vom 1. August 2005
- Fragen und Antworten (FAQ) zur ChemV
- Chemikalienrecht und Politik: REACH↓ (neue EU-Gesetzgebung)
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Dichte
Masse der Volumen-Einheit; die in 1 Liter enthaltene Masse in kg. Als Vergleich dient Wasser, dessen Diche bei 4°C gleich 1 g/ml (g/cm3) ist.
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DIN
Deutsches Institut für Normung.
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Flammpunkt
Die niedrigste Temperatur, bei einem Luftdruck von 1013 mbar (760 Torr), bei der sich aus einer Flüssigkeit Dämpfe in solchen Mengen entwickeln, dass sie mit der über dem Flüssigkeitsspiegel stehenden Luft ein durch Fremdzündung entflammbares Gemisch ergeben.
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Gefährliche Güter
Stoffe oder Gegenstände, die befördert werden und während dem Transport eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Sie sind in der Anlage A des ADR/RID aufgeführt.
Weitere Informationen: www.unece.org (engl.)
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Gefahrenklasse
Das ADR/RID ordnet die verschiedenen gefährlichen Stoffe in folgende Gefahrenklassen:
Klasse 1 Explosive Stoffe
Klasse 2 Gase
Klasse 3 Entzündbare flüssige Stoffe
Klasse 4.1. Entzündbare feste Stoffe
Klasse 4.2. Selbstentzündliche Stoffe
Klasse 4.3. Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzünbare Gase entwickeln
Klasse 5.1. Entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe
Klasse 5.2. Organische Peroxide
Klasse 6.1. Giftige Stoffe
Klasse 6.2. Ansteckungsgefährliche Stoffe
Klasse 7 Radioaktive Stoffe
Klasse 8 Aetzende Stoffe
Klasse 9 Verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände
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Giftgesetz, Giftklassen
Die Einstufung von Chemikalien in Giftklassen 1 - 5 ist verschwunden und das neue
Chemikalienrecht ist massgebend.
Die Produkte-Kennzeichnung nach dem alten Giftgesetz ist nicht mehr zugelassen.

Klassierung nach dem alten Giftgesetz:
Giftklasse 1 äusserst gefährliche Erzeugnisse Bezug mit Giftschein
Giftklasse 2 sehr gefährliche Erzeugnisse Bezug mit Giftschein
Giftklasse 3 gefährliche Erzeugnisse Bezug gegen Empfangsbestätigung
Giftklasse 4 nicht ungefährliche Erzeugnisse Bezug ohne Formalitäten
Giftklasse 5 Erzeugnisse geringerer Gefährlichkeit Bezug ohne Formalitäten
Giftklasse 5S Erzeugnisse geringster Gefährlichkeit Bezug ohne Formalitäten
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Kemler-Nr.
Teil der ADR/RID-Klassierung
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MAK
Maximale Arbeitsplatz-Konzentration, d.h., die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft auch bei täglicher achtstündiger Arbeitszeit für den Menschen weder gesundheitsschädlich noch in irgendeiner Weise unangenehm ist. Die Angabe des MAK-Wertes erfolgt in ppm. Je kleiner der MAK-Wert, desto gefährlicher der Arbeitsstoff.
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Microfasern
Microfasertücher und -bezüge bestehen aus Polyamid-/Polyesterfasern im Microfaser- bereich (<dtex entspricht 10 000 m Fadenlänge = 1 g Gewicht) - durch den keilartigen Faseraufbau wird eine mechanische Wirkung erzielt.
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Minatol
Marke der 1914 gegründeten Minatolwerke AG.
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Mol
1 Mol einer Substanz ist die Stoffmenge eines Systems, die aus 6,02214199.1023 Atomen oder Molekülen besteht. Das entspricht der Anzahl der Kohlenstoffatome in 12 g des Kohlestoffisotops 126C
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1 mmol/l
Konzentration: gibt die Anzahl Mole eines Stoffes je Liter Lösung (mol/l) an.
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n.a.g.
Nicht anders genannt; gilt für Stoffe die in der ADR-Klassierung nicht namentlich unter einer UN-Nr. aufgelistet sind.
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N/cm2
Kenngrösse für Druck: Newton je cm2; 10 N = ca. 1 kg
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Netzen
Die Netzwirkung erreicht man durch die in den Reinigungsmitteln enthaltenen Tenside. Diese entspannen das Wasser und es kann sich dadurch auf der Oberfläche und am Schmutz gut verteilen.
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pH
Pondus hydrogenii (lat). Das pH stellt eine Kenngrösse dar und erteilt Auskunft, ob ein wässeriges Medium einen alkalischen, neutralen oder sauren Charakter hat.
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pH-Wert
Negativer dekadischer Logarithmus der Wasserstoffionen- Konzentration.

Masszahl der Wasserstoffionen-Aktivität (Skala von 0 - 14)
pH-Wert 11-14 = stark alkalisch (Beispiel: Aetznatronlauge)
pH-Wert 8-10 = schwach alkalisch (Beispiel: milde Seifenlauge)
pH-Wert 7 = neutral (Beispiel: reines Wasser)
pH-Wert 4- 6 = schwach sauer (Beispiel: Bier, Harn)
pH-Wert 0- 3 = stark sauer (Beispiel: Salzsäure, Zitronensaft)
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ppm
Parts per million - Teile pro Million Teile Beispiel: ein Kubikzentimeter Arbeitstoff bezogen auf einen Kubikmeter Luft.
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REACH
REACH steht für Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals). REACH ist die neue Verordnung für die sichere Herstellung und Verwendung chemischer Stoffe in der Europäischen Union (EU).
Die Verordnung ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten.
Weitere Informationen des BAG zu REACH.
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RID
Règlement européen concernant le transport international ferroviaire des marchandises dangereuses; Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Schiene.
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R-Satz
Gefahrenhinweise. Bezeichnung der besonderen Gefahren bei gefährlichen Stoffen nach EG-Giftgesetz. Liste aller R-Sätze.
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SDR
Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse. »  
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SEPAWA
Vereinigung der Seifen-, Parfüm- und Waschmittelfachleute.
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Sicherheitsdatenblatt (SDB)
Bei beruflichem oder gewerbsmässigem Umgang mit umweltgefährlichen Stoffen ist der Hersteller verpflichtet, bei der Erstabgabe an den Anwender, ein Sicherheitsdatenblatt  abzugeben (siehe Minatol-Sicherheitsdatenblätter).
Für alle übrigen Stoffe schreibt die Chemikalienverordnung (siehe Art. 51-56) kein Sicherheitsdatenblatt vor.
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Sinner
Prof. Sinner; definierte die Faktoren, welche eine rationelle, werterhaltende und umweltschonende Reinigung ermöglichen.
Sinnerscher Kreis:
 - optimal abgestimmte Chemie
 - rationelle Mechanik
 - Einwirkungs- und Arbeitszeit
 - optimale Temperatur
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SKW
Schweizerischer Kosmetik- und Waschmittelverband
Ging aus dem VSS (Verband Schweizerischer Seifenfabrikanten
/1899) der USS (Union der Seifen- und Waschmittelfabrikanten der Schweiz /1939-1988) und dem SWI (Verband der Schweizerischen
Zur SKW Homepage
Seifen- und Waschmittelindustrie/1988-2001) einerseits und dem Verband der
Schweizerischen Kosmetikindustrie (gegründet 1934) hervor und entstand 2001 durch die Zusammenlegung der beiden Fachverbände. Die Minatol trat 1940 in die USS ein.
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S-Satz
Sicherheitsratschläge für gefährliche Stoffe nach dem EU-Gefahrenstoffrecht.
Liste aller S-Sätze.
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Tenside
Waschaktive Substanzen; Sie reduzieren die Oberflächenspannung des Wassers, erleichtern die Benetzung und bewirken, dass Wasser auch fett- respektive ölhaltigen Schmutz von der Oberfläche, an der er anhaftet, entfernen kann.
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Tox
Das STIZ, auch Tox-Zentrum genannt, wurde 1966 vom Schweizerischen
Apothekerverband (SAV) in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich gegründet.
Es gibt rund um die Uhr unentgeltlich ärztliche Auskunft bei Vergiftungsverdacht:
- 24h Notfallnummer: Tel. 145 (aus dem Ausland: +41 44 251 51 51)
- nichtdringliche Fälle (zu Bürozeiten): 044 251 66 66
- weitere Informationen unter: www.toxi.ch
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UN-Nr.
United Nation Number. Vierstellige Kennzeichnungsnummer für transportierte gefährliche Güter nach UN-Klassifizierung.
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Vakuum
Unterdruck ist ein Messwert der in Kilopascal (kPa) ausgedrückt wird. Bei Nass- und Trockensaugern gibt dieser Wert, zusammen mit der geförderten Luftmenge (l/s), Auskunft über die Saugleistung der Maschine. Teilweise wird der Messwert noch in alten Messeinheiten wie "mm Wassersäule" oder "mbar" angegeben.
Druckumrechnung: 2000 mm Wassersäule = 19620 Pa = 196,2 mbar
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VOC
Volatile organic chemicals. Verbindungen im Sinne der Schweizer Verordnung über die Lenkungabgabe (gültig seit 1.1.2000) auf flüchtige, organische Verbindungen sind organische Verbindungen mit einem Dampfdruck von mindestens 0,1 mbar bei 20°C oder mit Siedepunkt von höchstens 240°C bei 1013,25 mbar.
Weitere Informationen: www.zoll.admin.ch »
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VOC-Abgabe
Staatliche Lenkungsabgabe von CHF 3.-- pro kg VOC (seit 1.1.2003).
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Wasserhärte
Die Wasserhärte gibt Auskunft über die Konzentration der im Wasser gelösten Kalzium- und Magnesiumsalze. In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden (°fH) gemessen und in 6 Härtestufen eingeteilt:
 
Bezeichnung Gesamthärte in °fH Gesamthärte in mmol/l
sehr weich

0 - 7

0 - 0.7
weich grösser 7 - 15 grösser 0.7 - 1.5
mittelhart grösser 15 - 25 grösser 1.5 - 2.5
ziemlich hart grösser 25 - 32 grösser 2.5 - 3.2
hart grösser 32 - 42 grösser 3.2 - 4.2
sehr hart grösser als 42 grösser als 4.2

Deutsche Härtegrade können durch die Multiplikation mit Faktor 1,8 in französische Härtegrade umgerechnet werden.

Die Wasserhärte an meinem Wohnort »  
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Wassersäule
siehe unter Vakuum↑
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WGK
Wassergefährdungsklasse; wassergefährdende Stoffe werden entsprechend ihrer Gefährlichkeit in folgende 4 Wassergefährdungsklassen eingeteilt:

WGK 0 im allgemeinen nicht wassergefährdend
WGK 1 schwach wassergefährdend
WGK 2 wassergefährdend
WGK 3 stark wassergefährdend


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